Spidermonkey-Liebe!

Spidermonkey-Liebe!

Unser letzter Tag in La Fortuna war super. Wir sind zum Proyecto Asis gefahren. Das absolute Highlight unseres Trips bisher!
Das ganze ist eine Auffangstation für Tiere die illegalerweise als Haustiere gehalten wurden und nun resozialisiert und, soweit möglich, wieder ausgewildert werden. Wir haben dort als Volunteers füttern und kuscheln geholfen. Carlos, einer der Mitarbeiter, hat uns in aller Ruhe die Storys zu den Tieren erzählt, zum nachdenken angeregt und sich sehr viel Zeit für unsere Fragen genommen. So blicken wir auf einen Tag zurück, an dem wir wilde und zahme Wildschweine, ein Babystachelschweinchen, viele Papageien mit gebrochenen Flügeln, unmöglichen Artenkreuzungen, Coatis, Schlangen und Eulen betreuen durften. Absolutes Highlight waren natürlich die Spidermonkeys. Leider mit oft tragiscchen Geschichten und schwer bis gar nicht auswilderbar. Die Affen werden als Babys von ihren Müttern getrennt, indem diese erschossen werden und dann an wohlhabende Familien verkauft. Dadurch lernen sie nicht, wie sie in freier Wildbahn überleben können und werden Beute von Raubkatzen und Schlangen oder vergiften sich an Pflanzen und Früchten im Dschungel. So müssen sie ihr Leben lang gefangen gehalten werden.
Danach ging es dann nach San José und heute dann früh weiter nach Panama City. Hier wohnen wir gerade in einem Gebäude, welches früher mal die Botschaft von Thailnad war. Ziemlich fett und mitten im Bankenviertel. Big City Life nach all den kleinen Käffern.
Morgen geht es nun auf unsere letzte Etappe. Wir fahren auf die San Blas Inseln und wohnen drei Tage bei Kuna Indianern. Dann noch ein Tag Panama City und das wars dann schon.

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