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Kategorie: Weltreise

Tag 567-575 | Sierra Gorda, El Chuveje, Bernal, Querétaro / Tolantongo La Gloria und Las Grutas, Cieneguilla, Hidalgo, Mexico

Tag 567-575 | Sierra Gorda, El Chuveje, Bernal, Querétaro / Tolantongo La Gloria und Las Grutas, Cieneguilla, Hidalgo, Mexico

Von Xilitla aus erklommen wir die Passstraßen der Sierra Gorda. Eigentlich wollten wir in Jalpan am See übernachten, der war aber wegen COVID komplett gesperrt. Schade. Also gings im Eiltempo weiter bis nach El Chuveje. Im Wald an einer Brücke gab es einen kostenlosen Campingspot. Mit Jaro auf unseren Fersen kamen wir kurz vor der Dunkelheit an. Auf dem Platz campte schon ein Pärchen mit einem gigantisch großen MAN LKW. Wir quetschten uns an dem Riesen vorbei und standen einigermaßen gut am Fluss. Später kamen dann auch noch Willow, Lee, Clem und Emelie, die noch so gerade Platz fanden. Die Spanier waren nett und teilten ihr Feuer mit uns. Es regnete weiter und war super kalt.

Wir wollten die nächsten Tage in der Sierra Gorda wandern, Clem und Emelie fuhren am nächsten  Morgen weiter. Emelie kam mit dem schlechten Wetter sichtlich nicht zurecht und die zwei wurden allmählich nervös, da sie schon im März zurück in die USA müssen. Sie versuchten uns seit Tagen voranzutreiben und hatten wohl endlich akzeptiert, dass wir in langsameren Tempo reisen wollen. Wir sagten Tschüss und wussten nicht, ob wir die drei noch wiedersehen würden. 

Den Tag verbrachten wir dann in Jalpan. Willow und Lee bei einem Schweißer, der die Vorderachse reparierte und wir in der Stadt im großen Supermarkt, an der Wallfahrtskirche und bei diversen Tierärzten auf der Suche nach einer Zeckenzange für Chico. 

Abends kehrten wir alle zu unserem mittlerweile leeren Campspot zurück und machten ein Lagerfeuer.

Am nächsten Vormittag wanderten wir zur Cueva de los Ricos. Wir hatten nicht viel erwartet und waren durchaus beeindruckt vom Ausmaß der Höhle. Der Rückweg war anstrengend, da es fast ausschließlich Berg auf ging und wir echt nicht mehr in Form waren. Wurde Zeit, dass wir uns nochmal richtig bewegen.

Den Rest des Tages fuhren wir durch die Berglandschaft und passierten unzählige kleine Dörfchen die sich entlang der Straße in den Bergen versteckten. Die Aussicht war spektakulär. Unseren nächsten Stop machten wir im Ort Bernal, der abgesehen vom drittgrößten Monolithen der Welt aber nicht viel zu bieten hatte. In der Woche ist das Dorf wie ausgestorben und am Wochenende öffnen die Geschäfte und Restaurants für einheimische Touristen. Wein und Käse ist die Spezialität. Da hätten wir echt Lust drauf gehabt, aber leider war alles geschlossen und wir freuten uns am Ende über Bluecorn-Gorditas mit huitlacoche. Huitlacoche heißt auf deutsch Maisbeulenbrand uns ist ein parasitischer Pilz, der die Maispflanze befällt. Sieht fies aus, hört sich fies an, schmeckt aber lecker. 

Es stürmte in Bernal und wir waren froh als wir uns in die Camper verziehen konnten. Mit selten gesehener Lindt Salted Caramel Schokolade und einem Film machten wir es uns gemütlich. 

Am nächsten morgen bestiegen wir den Monolithen. Hört sich spektakulärer an als es war. In einer halben Stunde waren wir oben, in einer weiteren wieder unten. Auf dem Weg raus hielten wir noch am Weingut von Freixenet und kauften uns zwei edle Fläschchen. 

Wir hatten einen langen Fahrtag vor uns. Vom Bundesstaat Querétaro fuhren wir bis nach Hidalgo. Die berühmten heißen Quellen von Tolantongo waren unser Ziel. Vor dem Wochenende wollten wir den kleineren, untouristischeren Teil La Gloria sehen. Die letzten Kilometer waren abenteuerlich. Es ging eine Schotterpiste mit unzähligen Haarnadelkurven runter. Wir schalteten in den ersten Gang und ließen Bruno gemütlich mit Motorbremse runter rollen. Willow und Lee erreichten den Parkplatz mit qualmenden Bremsen. Wir kamen kurz nach 17 Uhr an und mussten daher keinen Eintritt mehr zahlen, durften aber trotzdem noch rein bis 22 Uhr. Wir hüpften in die Schwimmsachen und machten uns auf den Weg zu den nahen Pools. Es dämmerte und wir suchten uns den wärmsten aller Pools. 35 Grad Wassertemperatur und jede Minute fiel die Lufttemperatur. Als wir um 22 Uhr aus dem Pool krochen warens nur noch knapp 10 Grad. Brrrrr. 

Den nächsten Tag verbrachten wir dann komplett im Wasser. Wir waren mit 4 weiteren Autos die einzigen Gäste, hüpften von Pool zu Pool, erkundeten große Becken, eine Schlucht und Wasserfälle, ließen uns im Fluss vom Wasser den Nacken massieren. Die Farbe des Wassers ist unglaublich. Milchiges leuchtendes Blau. Mineralien erzeugen diese Farbe und verhindern außerdem, dass wir vollkommen verschrumpelt aus dem Wasser steigen. Unsere Haut war kaum aufgeweicht trotz eines ganzen Tages in den Quellen.

Ich habe das Gefühl, dass wir trotz des ganzen Tages kaum alles gesehen haben. Ganz zum Schluss fanden wir noch einen Pool in der Schlucht, der 10 m hoch lag und hinter einem eiskalten Wasserfall verborgen war. Dort ließen wir den Abend ausklingen und genossen das unglaubliche Panorama. Abends stießen wir auf einen verdammt guten und einmaligen Tag an und freuten uns darüber das wir dieses Paradies quasi für uns alleine hatten. Wir merkten dann die Auswirkung des warmen Wassers deutlich. Wir fielen total k.o. ins Bett.

Am nächsten Tag ging es früh wieder die Serpentinen hoch und in ein nahe gelegenes Waldstück in dem wir das Wochenende verbringen wollten. Die Katzen freuten sich und Abends stießen dann sogar noch Clem und Emelie zu uns um endgültig Tschüss zu sagen. Clem schlief beim ins Bett bringen von Lu mit ein und hatte leider nicht wirklich viel vom letzten Abend. Der Rest von uns saß lange am Feuer.

Wir vertrödelten den nächsten Tag, da wir wieder nach 17 Uhr in den Las Grutas ankommen wollten. Wir stoppten noch an einem Supermarkt und kriegten uns vor Lachen kaum noch ein. Es lief tatsächlich das Lied von Heidi der Kinderserie in dem kleinen Shop. Wir summten mit und fanden sogar Fruchtzwerge in der Kühltheke. Draußen sprachen uns Leute an, dass wir wenig Luft in den Reifen haben. Wir wanken ab, denn das ist normal. Wir fahren Bruno nicht mit knallharten Reifen. Kaum losgefahren zog Bruno dann aber deutlich nach rechts und beim langsamer werden hörten wir ein rythmisches pffff pffff pffff bei jeder Reifenumdrehung. Ein Riss im Vorderreifen. Mist. Wir ärgerten uns kurz dass unsere im November bestellten Reifen immer noch nicht da waren und wechselten dann schnell auf den Ersatzreifen. Der Vulcanizadora (ein Reifenflicker, den es quasi in jedem Dorf gibt) hatte Sonntags zu, also ging es erst mal langsam und vorsichtig zu den Las Grutas Hotsprings.

Die Las Grutas liegen etwas weiter Flussabwärts und tiefer als die La Gloria. Sie waren deutlich touristischer und wir kamen wieder an eine der sinnlosen COVID-Maßnahmen. Wir mussten aus dem Auto steigen und sie sprühten irgendwelche Desinfektion in die Fahrer- und Wohnkabine. Chico auf meinem Arm flippte total aus beim Geräusch der Sprühdüse und riss meine Haut in Fetzen. Dann mussten wir durch einen aufblasbaren Tunnel laufen und uns im Kreis um die eigene Achse drehen während Düsen auch uns mit Desinfektionsmittel berieselten. Na gut. 

In den Las Grutas konnten wir direkt am warmen Fluss campen, was richtig cool war, leider merkten wir aber auch schnell, dass es super touristisch ist und eher einem Freizeitpark als einer Wellness-Oase glich. 

Am nächsten Morgen starteten wir früh, denn die Anlage war nochmal deutlich größer als La Gloria. Erst ging es zu den Grutas. Höhlen in denen heißer Dampf aufsteigt und heißes Wasser von den Wänden rinnt. COVID scheint hier schon wieder vergessen zu sein, denn wir quetschten uns mit unzähligen Menschen in diese Sauna. Grenzwertig. Wir wollten schnell wieder raus. Auch im Wasserbecken unter der Höhle war die Hölle los. Wir sehnten uns zurück auf die andere Seite, wo es ruhig und entspannt war und wir die einzigen Gäste waren. 

Als letztes wollten wir die berühmten Pools im Hang sehen. Das Foto von den Pools ist wohl das bekannteste der Anlage. Es war weit und wir liefen in den unbequemen Wasserschuhen Kilometer weit. Lee und Jaro gaben auf, kehrten um und genossen ein kühles Bier im Fluss bei den Campern. Wir liefen weiter. Die Pools waren cool und es war weniger los als erwartet. Die Aussicht in das riesige Tal fantastisch. Wir entspannten in den Pools und sahen noch einem Nasenbären beim Klettern in den Bäumen zu. Als die Rüsselnase vom Baum kam wollte ich ein Foto machen und schlich mich vorsichtig an. Schnell war klar, dass der kleine auf Angriff und nicht auf Flucht aus war und ich trat lieber schnell den Rückzug an. 

Es ging zurück zu den Campern wo wir bis zum Sonnenuntergang im Fluss plantschten und gegen die Strömung anschwommen. Dann gings raus aus dem Park und ein paar Serpentinen hoch. Wir schliefen auf einer Freifläche mitten im Berg. Dank unseres Frühaufstehers Chico konnte Hanno am nächsten Morgen sogar noch einen fantastischen Sonnenaufgang einfangen. 

Dann trennten sich erst mal die Wege unserer Reisetruppe. Willow und Lee fuhren Richtung Werkstatt, Hanno und ich zum Reifen reparieren. 

Der Mann war super nett und Bruno sehr schnell in bester Gesellschaft. Die Dorfpolizei hatte ebenfalls einen Platten und so konnten sich unsere beiden Polizeiautos über ihr vermutlich sehr unterschiedliches Leben austauschen. Der Polizist half uns sogar noch den Ersatzreifen wieder auf die Halterung zu heben. Nett. 

Weniger nett war der Zustand unseres Reifens. In 10 cm Abständen zogen sich innen Risse an der Reifenseitenwand entlang. 30 Jahre ist also doch etwas zu alt um durch Mexico zu rollen. Der Reifen war sowas von kaputt. Glück, dass er uns nicht um die Ohren geflogen ist. Nur wiederwillig wurde ein 20×20 cm Flicken angebracht und uns das Versprechen abgenommen, dass wir nur noch im größten Notfall mit dem Reifen fahren. Wir versicherten, dass wir schon neue Reifen bestellt haben und den Reifen nur noch als Notfall-Ersatzrad mitnehmen.

Wenig später waren wir wieder fahrbereit und es ging weiter Richtung Nationalpark Mineral de Chico.

Tag 563-567 | Tamul Wasserfall, Sótano de las Golodrinas, Xilitla, San Luis Potosí, Mexico

Tag 563-567 | Tamul Wasserfall, Sótano de las Golodrinas, Xilitla, San Luis Potosí, Mexico

Am nächsten morgen gings zum Supermarkt und dann auf die Suche nach dem Rest der Truppe. Leider erreichte uns an diesem Tage auch eine wenig schöne Nachricht von zu Hause. Unser Katerchen Brain leidet an altersbedingter Herzschwäche und wir müssen uns wohl damit abfinden, dass wir den Kleinen nicht mehr knuddeln und kraulen werden. Resultat waren eine Menge Tränen und ein paar Tage, an denen wir uns nichts sehnlicher wünschten als nach Hause zu fahren. Wir schauten nach Flügen, COVID-Einreiseregeln, Katzensittern für Chico und Lagerorten für Bruno, aber am Ende mussten wir einsehen, dass wir damit nur jede Menge Risiken eingehen und im Zweifel auch noch unsere Familien in Gefahr bringen. 

Der Kater ist nicht der Jüngste und wir mussten darauf gefasst sein, dass sowas passiert, aber trotzdem ist es ein Schlag in die Magengrube. Wir sind super froh, dass sich Hannos Eltern so gut um unsere zwei Fellnasen Pinky & Brain kümmern. Ohne Marlene und Heiner wären wir gerade echt aufgeschmissen und würden verrückt werden vor Sorge. Wir wissen, dass sie es dort immer gut haben und sehr umsorgt werden, das tröstet, selbst wenn wir den kleinen Mann nicht wiedersehen. 

Zurück im Mexico-Leben versuchten wir die Dinge die vor unserer Haustüre lagen zu genießen. Dazu gehörten kristallklares blaues Wasser, Sonnenschein und zu guter Letzt der Tamul Wasserfall mit seinen unzähligen Pools. Wir gönnten uns etwas Zweisamkeit und erkundeten ganz für uns alleine die Umgebung. Normalerweise kostet der Tamul Wasserfall nix, man zahlt nur dem Bauern umgerechnet 1 Euro um über dessen Grundstück fahren zu dürfen. Nun zu Corona Zeiten wurde das ganze eine kostspielige Angelegenheit. Die Bevölkerung wird kreativ beim Geldeinnehmen. So zahlten wir einen Guide der verpflichtend war und nochmal Eintritt. Um die Schwimmwesten kamen wir drumrum. Der Guide verabschiedete sich aber schnell und wir hatten den Wasserfall ganz für uns alleine und konnten bis an den Rand laufen und in den Pools schwimmen. Wir überlegten lange nochmal zum Auto zu laufen um die Drohne zu holen. Bei den Videos und Bildern die entstanden sind können wir nur selbst staunen und definitiv sagen, dass sich der Weg gelohnt hatte. Wahnsinn!

Wir hätten nix dagegen gehabt noch einen Tag dort zu bleiben, aber die Gruppe wollte weiter, also gings am nächsten Morgen los. Wir fuhren bis zur Sótano de las Golodrinas. Sótano bedeutet Doline, also ein Sinkloch mitten im Wald. 550 m tief. Das wollten wir gerne sehen. Die letzten 20km bis auf die Hochebene kamen wir in dichten Nebel und im Ort der Doline angekommen konnten wir noch vielleicht 5 m sehen. Im Schneckentempo gings die letzten Meter hoch. Oben angekommen war schnell klar, dass es Straßencamping werden würde. Im Nebel nicht sonderlich verlockend. Clem und Emelie verabschiedeten sich, als klar war, dass der kleine Lu wegen COVID nicht in den Park darf und Straßencamping entspricht auch nicht so ihrem Standard. Der Rest von uns fuhr eine Straße hoch und wir parkten im Graben bzw. auf dem Seitenstreifen. Die Autos markierten wir mit LEDs und Warndreiecken und hofften, dass niemand in uns reinrast. Es fing an zu regnen und hörte auch nicht mehr auf. Tüpfelchen auf dem i war dann, als es von der Decke zu Tropfen begann. Unser Dachlüfter ist undicht. Juhu. Meine Bettseite war im Handumdrehen nass. Dass das Wetter am nächsten morgen besser wird bezweifelten wir stark. 

Aber siehe da, um 6 Uhr morgens klarte es pünktlich auf und um 7 Uhr liefen wir die Treppen bis zur Doline runter. Nun hieß es warten. Irgendwann nach Sonnenaufgang würden Millionen von Vögeln aus der Doline in kreisenden Bewegungen aufsteigen und für den Tag ausfliegen. Ein riesiges Spektakel. Unsere Geduld wurde auf die Probe gestellt, aber gegen 10 Uhr fing das Kreischen und Zetern an und kurz darauf kamen die ersten Schwalben an die Oberfläche. Über 20 Minuten lang sausten unzählige Vögel über unsere Köpfe aus der Höhle. Mit einem Tau befestigt konnten wir sogar über dem Loch hängen und sehen, wie die Schwalben sich kreisend nach oben arbeiten. Sehr beeindruckend. 

Wir waren hungrig als wir den Rückweg zu den Autos antraten und entschieden im kleinen Örtchen Aquismón noch etwas Streetfood zu futtern bevor wir weiterfuhren. 

Unser nächster Spot sollte an einer Quelle liegen. Hanno und ich erreichten den Ort zuerst und uns wurde gesagt, dass Camping gerade wegen COVID nicht gestattet ist. Mist. 

Also gings schnell weiter bis nach Xilitla. Hier wartete ein weiteres Highlight auf uns und ich freute mich schon lange drauf. Auch hier stellte sich die Suche nach einem Campspot als nicht so einfach heraus. Ein Hotel warb mit Camping und es sah gut aus, aber dann bekamen wir doch ein nein. Manchmal macht einen die vergebliche Suche nach einem guten, sicheren Stellplatz echt wahnsinnig. Nicht zu wissen wo man Nachts schlafen kann ist ein bedrückendes Gefühl.

So endeten wir mal wieder mit Streetparking, nachdem wir die örtliche Polizei um Erlaubnis gefragt hatten. Es regnete weiter und auch die nächsten Tage sahen nicht besser aus. Wir würden also die berühmten Las Pozas im Regen besichtigen. Am nächsten Morgen packten wir die Regenjacken aus und fuhren zum Eingang. Wir bekamen direkt Tickets für die nächste Tour und einen englischsprachigen Guide. Also los in die Unwirklichkeit. Las Pozas ist ein Garten voller surrealistischer Bauwerke des Engländers Edward James. Vom Guide erfuhren wir eine Menge Details, denn er war der Sohn der Haushälter von Edward James. Er war in der Anlage aufgewachsen und hatte von seiner Großzügigkeit profitiert. Edward James hatte vielen lokalen Mexikanern Arbeit gegeben, die Familien mit Krankenversicherungen versorgt und deren Kindern die Schulen und Ausbildungen bezahlt. Er war großzügig und eigensinnig und die Bevölkerung von Xilitla hat diesem Herren einiges zu verdanken. Ein sympathischer Mensch wie es scheint und einer mit verrückten Ideen. Wir liefen knapp 2 Stunden durch seinen Garten und schauten uns die surrealistischen Bauten an, die teilweise nicht vollendet sind, da Edward James vorher auf einer seiner Reisen verstarb, und teilweise auch schon wieder verfallen. Auch im Regen und der Kälte war dieser Ort eines der Highlights im Bundesstaat San Luis Potosí und der fabelhafte Guide machte es nochmals besser. In der Hochsaison stehen die Menschen hier bis zu 5 Stunden an und bis zu 4000 Besucher gibt es täglich. Unvorstellbar. An diesem Tag waren es, wenn es hoch kommt, 50 Leute dort. 

Gut dass wir uns nicht vom Regen haben abbringen lassen. Nach einem schnellen Mittagessen und einem schnellen Stop in einer Kaffeerösterei ging es weiter und wir verabschiedeten uns mit ein wenig Schwermut von diesem grünen Paradies. 

Unser nächstes Ziel war die Sierra Gorda im Bundesstaat Queretaro bevor es weiter nach Hidalgo ging. Einen kleinen Spoiler zu Tolantongo in Hidalgo findet ihr schon in unserem Video.