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Category: 2014 Südostasien

Java

Java

Sumatra, untouristische Plätze und Jungle liegen hinter uns.

Java ist so anders. Das könnte ein anderes Land sein. Unsere ersten Nächte verbrachten wir in Jakarta, der zweitgrößen Stadt der Welt. Wir bemühten uns nicht verloren zu gehen und waren ehrlich gesagt ganz froh als wir die Stadt Richtung Gastfamilie verließen. Hier sahen wir Teeplantagen, schwimmende Märkte und Fischfarmen.

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Weiter ging es nach Bandung, wo wir die Handpuppenmalerei besichtigt haben. Medium spannend…

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Mit dem Zug ging es dann weiter, 8 Stunden Richtung Süden. Vorbei an Millionen Reisfeldern, kleinen Dörfchen und Jungle. Dann drei Tagen Yogyakarta, in einem Hotel mit Pool. Hier genossen wir einfach nur das Leben. Entspannen und abkühlen von 37Grad. Aber auch Trekken waren wir wieder. Borobudur ist fantastisch zum Sonnenaufgang. Mystisch, spirituell, wie ein anderer Planet…dafür ging der Wecker morgens um 3. Auch Feiern kann man hier ganz gut. Nur der Alkohol ist ziemlich teuer und an Hochprozentiges kommt man nur durch Handel unter der Theke.

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Ach und ich war beim Friseur und habe zu Hannos Bedauern ziemlich viel Haar verloren. 1,64€ hat mich der neue Haarschnitt gekostet 🙂

Dann ging es weiter nach Tawangmangu zum Penistempel, Wasserfall und durch die Dörfchen.

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Malang war dann die nächste Stadt und wenig unser Ding, aber auch nur für knapp 12 Stunden unsere Bleibe bevor es weiter zum Mount Bromo ging.

Bromo ist klasse, ein aktiver Vulkan, den wir uns dann erst mal angeschaut haben, puh das war anstrengend da hoch. Nach Sunset am Kraterrand sind wir am nächsten morgen wieder um 3 Uhr aus den Federn und haben einen Sunrisetrek gemacht. Einfach klasse war das.

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Letzte Station auf Java war dann Kalibaru, wo wir mitten in einer Katzenkacke-Kaffee-Plantage in ziemlich coolen Cottages gewohnt haben. Den Pool haben wir ausgiebig genutzt, bevor es heute nach Permuterang/Bali ging.

Hier hatten wir schon einen fantastischen Tag, aber davon erzählen wir dann abschließend am Sonntag, bevor es für Alexander zurück ins kalte Deutschland geht.

Unglaublich wie die Zeit vergeht!

 

Roller Crash, Äquator und Serpentinen überlebt!

Roller Crash, Äquator und Serpentinen überlebt!

Nun ja liebe Leute wir haben in den letzten Tagen mal wieder viele verrückte Dinge erlebt, aber das ist ja nichts Neues hier in Asien.

Der prophezeite entspannte Tag auf Samosir Island sah dann doch ein wenig anders aus. Abends nach stundenlanger Busfahrt entspannt angekommen, unsere Wäsche abgegeben und den nächsten Tag geplant.

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Der sah dann wie folgt aus: Roller gemietet, den netten Herren erklärt das Kerstin fährt und dann los zu den Hotsprings. Zwischendurch Fahrerwechsel. Keine gute Idee. Ich bin scheinbar unfähig mit einem Roller umzugehen. 10m in 10 Sekunden zurückelegt und im Busch geparkt. Naja Gott sei Dank kann Kerstin ja fahren. Was sie dann auch die restliche Zeit getan hat. Besser war es für uns und den Roller, der ein wenig mitgenommen aussah. Lebend bei den Hotsprings angekommen, gab es dann einen Snack im anliegenden Restaurant (ohne diesen darf man nicht ins Wasser) und die Vulkanhitze konnte genossen werden. Es war gefühlt kurz vorm Siedepunkt. Nach viel Überwindung war dann auch der ganze Körper drin. Es wurde geplanscht bis wir rausgeschmissen wurden. Danach ging es auf dem Roller zurück. Unterwegs haben wir dann noch ein Stück vom Roller verloren. Also zurück zu den Besitzern, Kerstin bestand darauf das sie keinen Unfall hatte (Was natürlich stimmt, ich war ja der Trottel) und knapp 4 € für die Reperatur bezahlt.

Am nächsten Tag ging dann unsere Tortur los. Zunächst acht Stunden Busfahrt. Darauf den Tag gerade einmal 13 Stunden in diesem Bus unterwegs.

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Naja Sumatra ist groß und DAS Highlight dieser Fahrt war die Überschreitung des Äquators. Nicht nur, dass das Wasser auf der Südhalbkugel anders abfließt, Nein! Genau auf der Linie kann ein Ei stehenbleiben ohne umzufallen. Wer jetzt eine Erklärung haben möchte, muss sich jemand anderen Suchen. Ich hab keine Ahnng, aber die Locals hatten Spaß uns ihre Magie zu präsentieren.

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Mit einer Teilnehmerurkunde wurden wir dann auch direkt auf der Südhalbkugel begrüßt. Das ist ein erstes Mal das wir nicht so schnell vergessen werden.

Danach ging der lustige Bustrip dann weiter nach Bukit Tinggi. Dort angekommen wurde dann die warme Dusche ausgiebig getestet und einfach nur erschöpft geschlafen, schließlich ging es am nächsten Morgen wieder auf Trekkingtour in den Busch. Also früh aus den Federn und ab zur Affenfütterplattform. Der Tag fing also genial an. Die Affen wurden satt und wir stiefelten weiter in die Japanischen Höhlen aus dem zweiten Weltkrieg. Es ist dort dunkel und trostlos. Man besichtigt Kanonenstellungen und Scharfschützenposten und verlässt diesen Ort mit einem komischen Gefühl.

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Danach ging es dann über die Reisfelder unseres Guides in die Canyons. Eigentlich kann man das nicht wirklich beschreiben. Es ist atemberaubend schön dort und teilweise unberührt. Aber Bilder sagen an dieser Stelle wahrscheinlich mehr (PS: MAMA, Wandelröschen wachsen hier im Berg!!):

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Uns geht es übrigens immer noch sehr gut und wir sind heute glücklich und zufrieden in Jakarta gelandet! Für mich der letzte Abschnitt meiner Reise aber wieso sollte man sowas nicht eines Tages in anderer Form wiederholen.